Ohrenkorrektur

 

 Sinn und Zweck der Ohrenkorrektur 

Korrektur der Position oder Korrektur der Grösse der Ohren (Aurikel oder Anthelix). Herstellen einer natürlichen Biegung, Verleihung einer natürlichen Anatomie für eine natürlich proportioniert wirkende Gesamterscheinung.     

 

 Erforderliches Mindestalter 

7-8 Jahre

 

 Behandlungsablauf 

 

Klassische Ohrenkorrektur

Es erfolgt ein nur kleiner Einschnitt direkt hinter dem Ohr. Der Ohrknorpel wird freigelegt, teilweise entfernt und teils leicht modelliert. Hypertrophie und das Fehlen des Knorpelreliefs, meist Ursache für abstehende Ohren (technisch protruding pinnae) wird korrigiert.   

 

Variante der Fadentechnik

Bei der sogenannten Fadentechnik handelt es sich um eine vereinfachte Variante: Das Ohr wird mittels eingezogener Fäden in die gewünsche Position gebracht. Ein Vorteil liegt in der kurzen Behandlungsdauer, doch der Nachteil liegt in der bestehenden, nicht korrigierten Knorpelspannung, wodurch es im Vergleich zur klassischen Operation des Ohrenanlegens zu einer ungleich höheren Korrekturrate (erforderliche Nachoperationen) kommt.

 

 Anesthesie 

Lokal

 

 Klinikaufenthalt 

Ambulante Durchführung

 

    Heilungsdauer

Tragen eines Verbandes für die Dauer einer Woche. Bei der Verbandsabnahme werden die Fäden entfernt. Für weitere 3-4 Wochen wird während der Nacht das Tragen eines schützenden elastischen Bandes verordnet. Tätigkeiten wie Haarewaschen, Kämmen, Sport und Gymnastik u.ä. sollten in den ersten 3-4 Monaten nach der Behandung mit entspechender Vorsicht unternommen werden.

 

    Dauerhaftigketi des Endresultates

Permanent.

 

    Hinweis

Abstehende Ohren stellen nicht selten einen erheblichen ästhetischen Nachteil für den betreffenden Menschen dar. Die frühe Korrektur, bereits im Kindesalter, kann möglichen späteren seelischen Folgen aber auch schulischen Problemen und Kontaktschwierigkeiten vorbeugen.     

   

 

 

 

 

Privacy | Nutzungsbedingungen | Services | Impressum | © Copyright Pragaesthetischechirurgie